Falko Hüsch
Teamfahrer Elektro 1:8
zur Person:
Geburtsjahr: 1963
Nationalität: Deutschland
Wohnort: Lohne
Beruf:
Kommunikationselektroniker
R/C seit:
1970
bisherige Erfolge:
Platz 5 -- WEC 2009 Truggy Lauf Nr. 7
Platz 5 -- GM Nitro Masters 2009 Elektro-Buggy
Fahrzeug:
HongNor X2 CRT
IN-RACING Afterburner 3680-2000 bzw.
Medusa Afterburner 3680-1600
Castle Creations Mamba Monster Max
nächstes Rennen:
-
Bericht vom 1. WEC-Lauf 17./18.04.2010 WOP Bad Oeynhausen:
Nach einem Querlenkerbruch in der 2ten Runde des Trainingstages musste Falko ohne Kenntnisse der Strecke, mit dem Setup der Indoor Halle und nach den Reparaturarbeiten verbleibenden 2 Stunden und 45 Minuten Schlaf starten. Eine Reifenwahl fiel auch aus und so verliefen die Vorrunden eher Suboptimal. Ständige Änderungen am Auto ließen die Platzierung in den Vorläufen dann doch noch von 7 über 6 auf Platz 2 steigen, aber mit einer Gesamtwertung von 16 aus 40, war nur das ¼ Finale erreicht. Da das Auto aber bereits erträglich lief, reichte dort ein dritter Platz um das ½ Final zu erreichen, bei welchem der Akkuwechsel sehr schnell war, aber leider Verzögerungen mit der Steckerverbindung auftraten und eine Landung zwischen Fangzaun und Bretterwand kosteten zusammen ~1 Minuten. Platz 9 von 10 genügte dann nicht mehr für das Finale….schade eigentlich.
Bericht vom 2. WEC-Lauf 15./16.05.2010 in Hilter:
Während noch in Bad Oeynhausen ein einsamer X2 und ein Losi 8eight Truggy ihre Runden drehten, fanden sich in Hilter schon jeweils 2 Exemplare dieser Gattung ein.
Die Technik der Autos war bis auf einen Chinamotor als bewährt zu bezeichnen. Die Motoren von Tekin, Castle und LMT wurden geregelt vom bekannten MMM, der die Energie aus Turnigy Zellen bezog. Somit blieben die Autos trotz ansprechender Leistung verschont von technischen und thermischen Problemen.
Interessant gestaltete sich die Boxenstrategie, während neben Falko auch Christoph H. auf ein Akkuschnellwechsel-System setzte, fuhren die beiden anderen BL-Fahrzeuge mit konventionellen Halterungen. So kam es bereits im 1/8 Finale zur ersten Zitterpartie. Für 15 Minuten plus eine Runde, plus eine Runde für die Erfassung der Zeitnahme, war keiner der kräftigen Antriebe ausgelegt.
Besonders geschickt wurde die Situation von Christoph N. gelöst, der sein Fahrzeug, vor dem Start, über die Zeiterfassung tragen ließ und dadurch schon eine Runde (~40 Sekunden) einsparte und die viertel Stunde gemütlich in aller Ruhe fuhr. Das kostete zwar 2-3 Sekunden pro Runde, verschonte Ihn aber vor Grabenlandungen und er konnte auf einen Akkutausch verzichten. Die Strategie war ein Erfolg – Aufstieg ins ¼ Finale!
Ganz anderes verlief Falkos Akkuwechsel im ¼ Finale, der Tausch ging wieder in Rekordzeit, aber der Stecker wollte erst nach etwa 30 Sekunden zusammen gehen – 5 Sekunden fehlten, ½ Finale ade.
Derweil gab es beim 2ten Schnellwechsler keine Probleme - er fuhr souverän den 5ten Platz nach Hause – Gratulation Christoph!
Bericht vom 3. WEC-Lauf 12./13.06.2010 WOP Bad Oeynhausen:
Platz 8, Bericht folgt.
Bericht vom 4. WEC-Lauf 3./4.07.2010 RCCC Bremen:
Die neue Bahn vom RCCC Bremen wartet mit einer Vielzahl von ansprechenden Sprungkombinationen auf die erkennen lassen, dass es beim Bau der Anlage einiges zu Feilen gab. Lange Airtime und das Eintauchen während der Landung erinnern an amerikanische Verhältnisse bei der Streckengestaltung. Wer 2er bis 4er Sprungkombinationen mag und hoch hinaus will kommt auf seine Kosten, Falko hat es auf Anhieb gut gefallen.
Eine rausgesprungene Kugelpfanne und Rangeleien mit den Kollegen führten nur ins ¼ Finale, welches aber mit einem ersten Platz so gut verlief wie das Halbfinale anfing, bis dieses durch einen defekten Servosaver leider viel zu früh beendet wurde.
Trotzdem gibt es gute Neuigkeiten aus der Elektroecke, gewonnen wurde der 4te WEC Lauf 2010 von Christoph H. mit seinem Brushless Losi Truggy, angetrieben von einem Tekin T8 2000kv Motor an 4s. Herzlichen Glückwunsch Christoph!
Bericht vom 5. WEC-Lauf
17./18.07.2010 Espelkamp:
In Espelkamp stellte sich wieder das gleiche Problem wie früher ein, das Heck
vom X2 war zu lose. Wenn gemeinsam mit den anderen ums Eck gerollt wurde brach
der Wagen aus, während die Konkurrenz sogar noch beschleunigen konnte. Seit
Bremen war Falko der Meinung es mit anderen Reifen gut im Griff zu haben, aber die
besseren Fahreigenschaften waren wohl auf den hohen Kunstrasenanteil der Bremer
Bahn zurück zu führen.
Das Problem ist auf den weit nach hinten
versetzten Schwerpunkt zurückzuführen, dieser schiebt das Heck bereits beim lastfreien
Einfahren aus der Kurven heraus und außerdem wheelt der Wagen noch zu oft.
Im
neusten Setup wanderten 70g von der HA auf die VA, außerdem wurden die Dämpfer
vorne in eine härtere und hinten in eine weichere Position gebracht. Das hintere
Rollzentrum ist gesunken und der der Stabi dünner geworden. Insgesamt brachten
die Veränderungen ein erstaunlich gutmütiges Fahrverhalten und ein kleineres
Ritzel nahm dem Motor die aggressiven Spitzen, was sich nicht nur in etwas
besseren Rundenzeiten, sondern besonders in der Konstanz zeigte.
Mit dem
14ten Platz in Espelkamp verbleibt Falko mit dem X2 noch auf Nummer 5 der Meisterschaft,
aber um diesen Platz zu halten sollte das neue Setup auch funktionieren.